Grüner Kaffee wird billiger und was dies für Äthiopien bedeutet

Die Preise für grünen Kaffee sind seit 2015 um 35% gesunken. Kaffeebauern in Äthiopien und in anderen Entwicklungsländern verdienen ebenfalls 35% weniger. Bei den ohnehin schon geringen Einkünften ist dies für Kaffeeanbauer dramatisch. Auch die Preisaufschläge von Fairtrade Programmen helfen nicht dieses fundamentale Problem und die Abhängigkeit von der Landwirtschaft zu lösen.

Helfen tut die Weiterverarbeitung von Kaffee im Ursprung der Anbauländern. Obwohl Kaffeeanbauer dadurch nicht automatisch mehr Geld verdienen, entstehen zusätzliche Jobs in der Verarbeitung die unabhängig von der Weltmarktpreisentwicklung des Kaffees stabil bezalt werden.

Bei Solino in Addis Abeba sind es dieses Jahr schon 120 Mitarbeiter die solche Jobs in der Weiterverarbeitung haben (inklusive unserer Zulieferbetriebe wie Drucker, Kartonhersteller, Designer und Techniker). Dies bedeutet insgesamt ca. 60% mehr Wertschöpfung für Äthiopien.

Wertschöpfungskette unseres Solino-Kaffees Wertschöpfungskette unseres Solino-Kaffees[/caption]

Und die Rösterei in Addis Abeba konnte mit den Einkünften von Solino Verpackungsmaschinen und Druckmaschinen aus Deutschland kaufen, was auch für die deutsche Wirtschaft positiv ist.

Unser Ziel ist es, bis 2023 mindestens 1000 Mitarbeiter einzustellen und unsere aktuelle Menge an geröstetem Kaffee von 100 Tonnen auf 1000 Tonnen zu steigern. Um dies zu erreichen haben wir dieses Jahr viel investiert und werden dies 2019 fortsetzen. Wenn wir erfolgreich sind, werden auch andere Firmen Agrarprodukte wie Tee, Honig, Sesam oder Fisch im Ursprung weiterverarbeiten.

Vielen Dank für die Unterstützung an alle unsere Kunden und Verbraucher!

Wir wünschen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr 2019.

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FxA mit Roastmaster Wende oktober 2018

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Foto Lea May

Foto Lea May

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