Annalena Baerbock besucht unsere Rösterei in Addis Ababa

Gerstern besuchte uns Annalena Baerbock in Addis Ababa.

Blen und Kalkidan unsere Managerinnen und das ganze Team hat sich sehr gefreut und wir waren alle beeindruckt, wie gut Annalena verstanden hat, wie wichtig es ist die Abhängigkeit Äthiopiens von der reinen Landwirtschaft zu reduzieren. Wir sind überzeugt, dass die Menschen selbst an der Wertschöpfung ihrer Produkte teilhaben müssen. Dies gilt natürlich nicht nur für den Kaffee, sondern auch für viele andere Produkte wie zum Beispiel Leder. Und natürlich gilt es für ganz Afrika!

Die Situation in Äthiopien ist nach dem Krieg im Norden besonders schwierig und wirtschaftliche Projekte sind umso wichtiger. Und natürlich merken wir von Solino, dass die Aufmerksamkeit für die Situation in Afrika in den letzten beiden Jahren durch Corona und die Ukraine deutlich gesunken ist. Der Besuch kam also gerade rechtzeitig.

Mit Solino haben die Äthiopier in den letzten 14 Jahren bewiesen, dass sie auch fertige hochqualitative Produkte herstellen können und so ihren gerösteten Kaffee direkt und ohne Mittelsmänner an Edeka und Rewe liefern können. So erhalten die Äthiopier mindestens 60% mehr im Vergleich zum Export des unverarbeiteten Rohkaffees.

Annalena Baerbock mit Managerin Blen Hailu in der Abpackstation der Rösterei

Frisch gerösteter Kaffee im Garten der Rösterei mit Managerin Blen und Kalkidan

Letzte Station der Äthiopienreise: Kaffeezeremonie für alle 55 Besucher:innen!

Dies hat auch ökologische Vorteile und auch das war Annalena zu Recht wichtig:

  1. Die Elektrizität in Äthiopien ist zu 100% aus erneuerbaren Ressourcen: dies ist besonders die Wasserenergie. In der Rösterei nutzen wir also auch nur umweltschonende Elektrizität.
  2. Der Kaffee verliert beim Rösten 25% seines Gewichtes. Entsprechend transportieren wir durch das Rösten im Ursprung deutlich weniger Gewicht als beim Import der grünen Kaffeebohnen.
  3. Unser Solino Kaffee ist sonnengetrocknet nicht gewaschen. Dadurch sparen wir viel Wasser in der Aufbereitung der Kaffeekirschen nach der Ernte.

Bei Solino entstanden so deutlich besser bezahlte und qualifizierte Jobs: in der Rösterei, bei den Druckern und den Technikern. Besser bezahlt im Vergleich zu den Millionen von Kaffeebauern in Äthiopien. Inzwischen sind es schon 150 Mitarbeiter:innen!

Annalena hat sich die Rösterei angesehen und sich von Blen alles erklären lassen. Zum Abschied gab es dann noch eine echte Kaffeezeremonie mit Popcorn und vielen netten Gesprächen! Und natürlich bekam jeder einen Kaffee zum Mitnehmen.

Nun hoffen wir nur noch, dass es bald auch im Außenministerium Solino Kaffee gibt ;).

Hier noch ein paar interessante Berichte zum Besuch:

Von der Tagesschau und dem Instagram Post von Annalena Baerbock. Hier auch ein englischer Artikel zum Besuch und von der Rheinischen Post: “Die Welt ist eine Kaffeebohne”.

Und wer jetzt direkt einmal probieren will findet hier auch unsere ganz neuen Spezialitäten aus den Regionen Harar und Yirgacheffee!

 

 

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