Angesagte Reiseziele: Addis Abeba

Hier ein Gastbeitrag Touring Afrika die auch einen schönen Afrika Blog haben und Afrikareisen organisieren! Es zeigt, dass sich Äthiopien nicht nur wegen des Kaffees lohnt!

Addis Abeba eins von zehn weltweit angesagten Reisezielen

Das ist insofern bemerkenswert, als Addis Abeba zwar eine Stadt mit vielen Aspekten moderner Prägung ist, aber bislang eher selten als touristisch relevantes Ziel wahrgenommen wurde.

Das weltweit operierende Reisemagazin „Lonely Planet“ ist allerdings nicht mehr dieser Meinung. Zu viel hat sich dort zum Positiven verändert, nicht zuletzt erhält die Stadt auch politisch immer größeren internationalen Stellenwert.

Hier ein paar Photos aus der Stadt:

Der Coffeeshop Kaldis in der Innenstadt von Addis Abeba

Blick von den umliegenden Bergen

Kaffeeröster Elian

Christliches Kirchengemälde aus Gondor (400km nördlich von Addis Abeba)

Addis Abeba wurde kürzlich zu einer von zehn Städten gewählt, welche man im Jahr 2013 besuchen sollte.

So ist Addis Abeba seit 10 Jahren der Sitz der Afrikanischen Union (AU), die sich in den letzten Jahren zu einem ernstzunehmenden Instrument der Selbstregulierung des afrikanischen Kontinents gewandelt hat. Wann immer also Entscheidungen von internationaler Tragweite getroffen werden, treffen die Granden der afrikanischen Politik in Addis Abeba ein. Mit inzwischen über 3 Millionen Einwohnern liegt Addis Abeba außerdem auf Platz 17 der Liste der größten Städte Afrikas.

Was allerdings das Bemerkenswerte an Addis Abeba ist, ist die wachsende Zuversicht innerhalb der Stadt, dass es auch für afrikanische Metropolen einen Weg dorthin gibt, lebenswerte Plätzchen Erde auf diesem Planeten darzustellen.

Viele Veränderungen künden von dem Wandel, der in der ostafrikanischen Kapitale Einzug hält. Da wäre die voraussichtlich 2013 fertig gestellte Stadtbahn, die das Transportwesen belebt. Da wäre die stetig wachsende Zahl an Direktflugverbindungen zum Flughafen von Addis Abeba. Und da wäre eine damit einhergehende wachsende Zahl von Besuchern, die auf eine darob ebenso zunehmende Anzahl an kulturellen Aktivitäten in der Stadt trifft.

So gibt es auch ein „We are the Future“-Zentrum, das seit 2004 durch NGOs betrieben die Situation der hier lebenden Kinder verbessern will. Nur ein Beispiel für eine wachsende Zahl an nicht mehr nur Pflänzchen der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, sondern handfeste Pflanzen.

An vielen Stellen wachsen große, neue Bauvorhaben in den heißen Himmel über Äthiopien, so dass auch das Antlitz Addis Abebas sich immer mehr in Richtung einer westlichen Metropole entwickelt. Und dass es dabei nicht immer nur um Business geht, zeigt der neu entstandene Spitzname der Stadt: „The spa capital of Africa“, also die Hauptstadt der Spas, welche in rauen Mengen in Addis Abeba entstanden. Schließlich wollen erschöpfte Manager sich am Abend auch erholen.

Addis Abeba wächst also immer mehr zu einer Stadt mit vielseitigen Optionen heran, wobei sich wirtschaftlicher, infrastruktureller, kultureller und touristischer Aufschwung gegenseitig bedingen und beschleunigen.

Wie nicht zuletzt die Wahl durch den „Lonely Planet“ zu einer von zehn Städten, die man im Jahr 2013 besuchen sollte, unterstreicht. Vielleicht gehört die Stadt also schon bald zum Standardrepertoire betuchterer Weltreisender, wie New York, Rio, Tokio. Das beste Klima gibt es hier ohnehin — zusammen mit den immer noch günstigen Tarifen für Unterkünfte also eine beachtenswerte Alternative. Wenn nicht zu Rio oder Tokio, so dann zumindest zu Kairo, Nairobi oder Daressalam.

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