Wassersparen durch Kaffeetrinken? So geht’s!

Da du auf unserem Blog gelandet bist, gehen wir davon aus, dass du genauso ein Kaffeeliebhaber bist wie wir. Sicherlich hast du eine individuelle Art deinen Kaffee zuzubereiten und vielleicht könntest du mir sogar deine Lieblingskaffeebohnen nennen. 

Doch hast du dich schon einmal mit dem Wasserverbrauch, der von deinem Kaffeekonsum ausgeht, beschäftigt? Damit sind nicht die 200ml Wasser gemeint, die in einer durchschnittlichen Tasse Kaffee enthalten sind, sondern das Wasser, welches bei der Herstellung selbst verbraucht wird. 

Die zwei gängigen Methoden, die zur Aufbereitung verwendet werden, die des Trocknens und die des Waschens, unterscheiden sich zweifelsfrei erheblich in ihrem Wasserverbrauch.

Um den Aufbereitungsvorgang verstehen zu können, schauen wir uns zuerst einmal den Aufbau der geernteten Kaffeekirsche an. Die Pflanze besteht aus einer Schale, dem Fruchtfleisch und der Kaffeebohne, die wiederum von einem Silberhäutchen und einer Pergamenthaut umgeben ist.

In dem Schritt der Aufbereitung geht es also primär darum, die richtigen Kaffeebohnen auszuwählen und sie im Anschluss aus der Frucht zu bekommen. 

Die erste Methode, die ich dafür genauer erklären möchte, ist die des Waschens. Dabei werden im ersten Schritt die Kaffeekirschen in Wasser gegeben und alle Kirschen, die an der Oberfläche schwimmen, aussortiert. Danach beginnt die Fermentation, die die kaffeeeigenen Enzyme aktiviert, den Geschmack leicht beeinflusst und resistente Bestandteile schonend entfernt. Im Anschluss werden alle Kaffeekirschen erneut gewaschen und getrocknet. Diese Methode ist zwar zeiteffizienter, was jedoch zu Lasten des Wasserverbrauches geht. 

washed versus sundried coffee
washed versus sundried coffee

Die zweite Methode, die früher hauptsächlich eingesetzt wurde, ist die des Trocknens. Dabei werden die Kaffeekirschen für zwei bis drei Wochen auf riesigen Trockenfeldern oder Trockentischen ausgebreitet und getrocknet, bis sich das Fruchtfleisch von selbst löst, und die Bohnen unter Druck rausgelöst werden können. Innerhalb dieser Periode müssen die Kirschen regelmäßig gewendet werden, sodass sie nicht anfangen zu faulen oder die Fermentation einsetzt, was beim Trocknen unbedingt vermieden werden soll. Wasser wird nur nach der Trockenzeit zum Säubern und Sortieren benötigt. 

Neben der Zubereitung, Sorte, Herkunft und Röstung der Kaffeebohnen, beeinflusst auch die Art der Kaffeeaufbereitung das Aroma deines Kaffees. Dem gewaschenen Kaffee wird nachgesagt, dass er etwas klarer und feiner schmecken soll, während die getrockneten Kaffeebohnen ein etwas süßlicheres und fruchtigeres Aroma besitzen, was wir von Solino Coffee bevorzugen. 

Jedoch ist das Wichtigste an der trockenen Aufbereitung nicht einmal der Geschmack, über den lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, sondern die ökologischen Vorteile: Bei der Methode des Waschens werden durchschnittlich 75 Liter Wasser für 1kg Kaffeebohnen verbraucht, während die Trocken-Methode für dieselbe Menge Kaffeebohnen nur 1 Liter Wasser benötigt. 

Wir sind also der Meinung, dass jeder Konsument anstreben sollte, getrocknete Kaffeebohnen zu verwenden, um einen kleinen Beitrag zum Reduzieren der Wasserverschwendung zu leisten. 

Falls du dich jetzt fragst, wie du überhaupt herausfinden kannst, welche Methode verwendet wurde, habe ich gute Nachrichten für dich: unsere Kaffeebohnen werden vollständig durch die umweltfreundliche Methode des Trocknens gewonnen. Falls du beim Kaffeetrinken also direkt auch Wasser sparen möchtest, solltest du unbedingt unseren Solino Kaffee ausprobieren.

 

 

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