UNO Bericht zu Folgen von Covid-19 in Entwicklungsländern

Der kürzlich von der UNO veröffentlichte „Least Developed Countries Report 2020“ deckt die verheerenden Folgen der Corona-Pandemie in Entwicklungsländern auf und unterstreicht gleichzeitig die Wichtigkeit nachhaltiger Entwicklungsansätze. Dem Bericht zur Folge werden die am wenigsten entwickelten Länder der Welt ihre schwächste Wirtschaftsleistung seit 30 Jahren erleben.

Die UNO zählt 47 Staaten zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt, genannt LDCs – »least developed countries«. Die meisten davon liegen in Afrika – von Äthiopien und Mali bis zum Sudan und Tansania. In den Ländern leben demnach insgesamt rund 1,06 Milliarden Menschen.

Handeln statt Helfen

Die Staaten müssten dringend ihre Produktionskapazitäten entwickeln, damit sie künftig im Falle von externen Schocks wie der Corona-Pandemie widerstandsfähiger seien, sagte Mukhisa Kituyi, der UNCTAD-Generalsekretär. Genau aus diesem Grund verfolgen wir mit Solino schon seit 2008 den Ansatz „Handeln statt helfen“.

Wir sind davon überzeugt, dass Handel der richtige Weg für Entwicklungshilfe ist. Klassische Entwicklungshilfe führt meistens nur zu Abhängigkeit und Passivität. Sie verhindert Kreativität und Eigenverantwortung. Wichtig ist, dass die reichen Länder der Welt ihre Märkte öffnen und Entwicklungsländer am Wachstum teilhaben lassen. Dabei dürfen diese Afrika nicht nur als Rohstofflieferant nutzen. Nur durch Weiterverarbeitung und Wertschöpfung vor Ort kann sich ein Land entwickeln und es entstehen qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

 

 

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