
Dem Bericht zufolge ist der Anteil, den die afrikanischen Landwirte an der Wertschöpfungskette für
Röstkaffee erhalten, in Äthiopien mit 12,6% weltweit einer der geringsten. Vergleichsweise erhalten Indiens Kaffeebauern 15,7%, in Brasilien sind es 14,9%.Â

Lösungsansätze gibt es bisher kaum. Wenn Afrika die Ausbeutung beenden will, die seine Kaffeebauern verschlingt, müssen die globalen Handelsregeln für Kaffee durch einen politischen Rahmen für Landwirte geändert werden. Durch die Schaffung eines quotenbasierten internationalen Kaffeeabkommens, das Exportquoten festlegt, könnte der Preis gesteuert werden und es den Landwirten somit ermöglichen, vom Erlös ihrer harten Arbeit zu leben.Â
Nachhaltiger Kaffeeanbau ist so wichtig wie noch nie zuvor. Dennoch wird dieses Ziel von dem Egoismus und der Geldgier großer Kaffeeproduzenten überschattet. Bei Solino versuchen wir stetig gegen dieses ausbeuterische System anzukämpfen. Bei uns findet die komplette Veredelung des Kaffees erstmalig in seinem Ursprungsland Äthiopien statt, wodurch 60% mehr Umsatz für den Kaffee erwirtschaftet werden kann. Somit profitieren sowohl unsere Bauern, als auch Mitarbeiter der Produktionsstätten. Sämtliche Erträge werden bei unseren Kaffeeherstellern in Äthiopien reinvestiert, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und einen Schritt für ein unabhängigeres Äthiopien machen zu können.
Den Original Bericht von der afrikanischen Plattform Selina Wamucii haben wir euch hier verlinkt:Â

