Espressomaschine – Funktionsweise und Tipps

Wenn ihr euch eine Espressomaschine zulegt, könnt ihr aromatischen und echten Kaffeegeschmack erwarten. Die Inbetriebnahme einer solchen Maschine kann jedoch kleine Hürden mit sich bringen – Tipps und Tricks und was bei Espressomaschinen besonders zu beachten ist, verraten wir euch hier. 

 

Wie funktioniert eine Espressomaschine?

Grundsätzlich funktioniert jede Espressomaschine gleich. In ihr wird Wasser auf ungefähr 94 Grad Celsius erhitzt und unter einem Druck von circa 9 bar durch fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst,
wobei der Druck entweder durch einen Hebel oder eine elektrische Pumpe erzeugt wird. Damit das Mehl in der Brühkammer nicht aufgewirbelt wird, wird es vorab von Hand mit einem Tamper fest angepresst. 

 

Bei der Zubereitung eures Espressos könnt ihr euch an die 5M-Formel halten: 

  1. Mischung: Achtet unbedingt auf hochwertige und aromatische Espressobohnen
  2. Menge: Rund 7 g Kaffeepulver für einen einfachen Espresso 
  3. Mahlgrad: Feinstmögliche Einstellung, die nicht nur die optimale Extraktion, sondern auch die optimale Kontaktzeit von rund 25 Sekunden garantiert
  4. Maschine: Vom aufgebauten Druck werden idealerweise 9 bar abgerufen und mit einer Brühtemperatur von rund 94 Grad in den Siebträger befördert
  5. Mensch: Ordentliches Leveln und Tampen des gemahlenen Kaffees und die perfekte Einstellung der Maschine

Welches Zubehör muss ich kaufen?

Da Espressomaschinen nicht über eine eingebaute Kaffeemühle verfügen, muss diese separat gekauft werden. Die Investition in eine gute Kaffeemühle macht jedoch einen großen Unterschied! Je feiner die Kaffeebohnen gemahlen werden, desto besser schmeckt euer Espresso. 

Für die optimal geschäumte Milch ist außerdem eine Milchkanne zu empfehlen. Diese Investition ist vergleichsweise gering, der Gewinn umso höher. Milch Pitcher haben die optimale Form zum Aufschäumen und sind absolut unempfindlich gegen Hitze und Wasserdampf.

 

 

Die wichtigsten Tipps für exzellenten Espresso aus dem Siebträger

Die perfekte Zubereitung von Espresso in einer Siebträgermaschine erfordert viel Übung, die sich jedoch auszahlt. Jede Maschine und die dazu passende Mühle ticken anders und es kann oft ein paar Anläufe brauchen, bis man den Dreh raus hat. Hier ein paar Tipps, wie ihr schneller zu tollem Espresso kommt und typische Fehlerquellen eliminiert.

  1. Der wichtigste Aspekt eines jeden Kaffees sind die Bohnen. Achtet auf Herstellung und Qualität und verwendet keine Industriemarken zum Spottpreis. Wenn ihr einen geschmackvollen Kaffee haben wollt, ist dieser Schritt essentiell. 
  2. Das sorgfältige Lesen der Betriebsanleitung kann euch viel Zeit und Ärger ersparen und ist unbedingt zu empfehlen. 
  3. Sucht den Fehler zuerst bei der Mühle: Die meisten Extraktionsfehler werden bereits beim Mahlen eingebaut. Das Mehl aus den Bohnen sollte möglichst fein sein. Wenn kein Espresso aus dem Siebträger kommt, solltet ihr zuerst den Mahlgrad etwas gröber stellen. Meist kommt das Wasser dann nicht durch den Puck. Schießt es hingegen zu schnell und hell in die Tasse, gilt das Gegenteil. 
  4. Säubert eure Maschine nach Anweisungen der Betriebsanleitung regelmäßig und bedacht, um Kalk und andere Ablagerungen zu vermeiden. Nur so kann sie ein langes und glückliches Leben haben. 
  5. Der optimale Anpressdruck mit dem Tamper liegt bei ca. 15kg – üben könnt ihr dies zu Anfang auf einer Küchenwaage. Ohne diesen Druck läuft das Wasser viel zu schnell durch euren Kaffee oder sorgt für kleine Überschwemmungen beim Abnehmen des Siebträgers. 

Hochwertige Espressomaschinen und passende Mühlen von Rommelsbacher sind ab sofort auch in unserem Online Shop erhältlich. Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen eurer Kaffeekreationen!

 

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